OWM und OMG suchen bilaterale Gespräche über das Mediasystem

Freitag, 31. August 2007
Schwierige Verhandlungen: OWM-Chef Joachim Schütz
Schwierige Verhandlungen: OWM-Chef Joachim Schütz

Die beiden Verbände der Werbungtreibenden und der Mediaagenturen, OWM und OMG, haben offiziell bestätigt, den ursprünglich im Rahmen eines Round-Table-Gesprächs geplanten Gedankenaustausch über zukunftsfähige Marktmodelle mit den Medienvermarktern Marktpartnern abzusagen. Die Gespräche sollten stattdessen "in bilateraler Form" geführt werden. Hintergrund für dieses Vorgehen sind laut Mitteilung der Verbände "kartellrechtliche Bedenken seitens der beratenden Anwälte". Zwar seien die Gespräche von allen eingeladenen Marktpartnern begrüßt. Es bestehe aber die Gefahr, dass solche Gespräche seitens des Kartellamts fehlinterpretiert werden könnten.

Die OWM hält die bisher von den TV-Vermarktern vorgelegten Modelle für ein Mediasystem für "noch nicht so ausgereift, dass sie die Probleme im Markt lösen könnten", so Geschäftsführer Joachim Schütz. kj



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