OWM fordert konstruktiven Dialog

Freitag, 26. Oktober 2007

Die 12. Fachtagung der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) stand dieses Jahr unter dem Motto "Zukunft braucht Mut". Ein treffendes Thema, wie die Mitgliederbefragung des Verbands dokumentiert: 90 Prozent der Unternehmen gehen nämlich davon aus, dass sich die Rahmenbedingungen für Werbung verschlechtern werden. Andererseits sei nur eine Minderheit unter ihnen auf die Herausforderungen in der sich rasant wandelnden Kommunikationswelt vorbereitet, kritisiert Verbandsvize Frank Schübel. Im kommenden Jahr werden trotzdem 42 Prozent der OWM-Mitglieder ihre Werbeausgaben steigern und immerhin bei der Hälfte (52 Prozent) sind keine Budgetänderungen geplant. In diesem Jahr setzten 66 Prozent verstärkt auf die Werbung im Internet. Wiederum ein Drittel der befragten Unternehmen erhöhte den TV-Anteil in ihrem Mediamix.

Über die weitere Entwicklung im TV-Geschäft, das durch die neuen Preis- und Rabattmodelle der beiden privaten TV-Vermarkter IP und Seven One derzeit heftig und kontrovers diskutiert wird, wagte selbst Uwe Becker keine Prognose. "Wie die Modelle in einem Jahr aussehen werden, können wir alle nicht beantworten", erklärte der OWM-Vorsitzende versöhnlich und forderte alle Marktpartner zu einem konstruktiven Dialog auf. ejej
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