O2 will Agentur Blasen im Logo verbieten

Freitag, 11. Februar 2011
Stein des Anstoßes: Die Blubberblasen der Futurecommunicationgroup
Stein des Anstoßes: Die Blubberblasen der Futurecommunicationgroup


Mitte 2010 hat sich die
Future Communication Group ihren Namen zusammen mit ein paar Wasserbläschen als Wort-Bild-Marke vom Deutschen Patent- und Markenamt genehmigen lassen. Doch nach Meinung von O2 hat es sich ausgeblubbert. Der Telekommunikationskonzern fährt der Werbeagentur bei Frankfurt juristisch in die Parade und fordert in einem Widerspruch beim Patentamt die Löschung der Wort-Bild-Marke. Es drohe Verwechslungsgefahr aufgrund der „teilweise identischen, teilweise hochgradig ähnlichen Dienstleistungen, sowie der hochgradigen Ähnlichkeit der Zeichen“, heißt es in dem Widerspruch. O2 nutzt Wasserbläschen regelmäßig zusammen mit dem Logo und in Kommunikationsmaßnahmen.

Die Agentur steckt nun in der Klemme. Zwar wolle man nun einen Widerspruch formulieren, einen aufwändigen Rechtsstreit aber könne man sich nicht leisten, so Utz Paul Karpenstein, stellvertretender Geschäftsführer der Gruppe. Gleichzeitig fürchtet die Agentur die Kosten, die für ein neues Corporate Design und die notwendigen Kommunikationsmaßnahmen entstehen könnten. ork

Mehr zur Blasen-Posse im Horizont-Blog Off-the-Record.de.
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