Nur jeder Dritte fühlt sich über die Riester-Rente gut informiert

Mittwoch, 30. Januar 2002

Rund zwei Drittel der Bundesbürger klagen über ein Informationsdefizit bei der Riester-Förderung. Nur 28 Prozent bezeichnen ihren Wissenstand über die Änderungen in der Altersvorsorge als gut, 5 Prozent sogar als sehr gut. Das ist ein Resultat einer aktuellen Untersuchung zur Riester-Rente, die das Forsa-Institut in Berlin im Auftrag der Vermarktungsgesellschaft Seven-One Media durchgeführt hat.

Danach sind rund 71,6 Prozent der rund 1000 Befragten an der Riester-Rente interessiert und etwa jeder Dritte plant den Abschluss einer förderfähigen privaten Altersvorsorge. Mehr als 80 Prozent der Bundesbürger halten das Thema für wichtig, dabei wünschen sich rund 17 Prozent allgemein mehr Informationen und etwa 11 Prozent interessieren sich für die Vor- und Nachteile der einzelnen Geldanlagemöglichkeiten und -angebote.

Unter denjenigen, die eine private Altersvorsorge planen, wollen 43 Prozent eine Rentenversicherung abschließen, knapp 27 Prozent visieren eine Lebensversicherung an. Ebenfalls knapp 27 Prozent planen den Abschluss eines Bausparvertrags zur finanziellen Absicherung im Alter. Mit rund 23 Prozent kommen die Aktienfonds auf Rang 4 der bevorzugten Anlagemöglichkeiten.
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