Nike kämpft mit Drogba, Khedira und Lemke gegen Aids in Afrika

Dienstag, 01. Dezember 2009
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Ein halbes Jahr vor dem Beginn der Fußball WM in Südafrika macht sich Nike stark im Kampf gegen Aids in Afrika. In Kooperation mit der Initiative Red, die von U2-Frontmann Bono gegründet wurde, startet der US-Sportartikelhersteller die soziale Kampagne unter dem Motto "Lace Up. Save Lives" - zu deutsch: "Schnürt die Schuhe und rettet Leben". Als internationale Botschafter hat Nike Didier Drogba und Joe Cole vom FC Chelsea gewonnen. Zu den deutschen Gesichtern zählen unter anderem der UN-Sonderberater Willi Lemke, Sami Khedira vom VfB Stuttgart sowie Klaus Allofs und Thomas Schaaf, Geschäftsführer und Trainer von Werder Bremen.

Das Konzept der Kooperation zwischen Nike und der Organisation Red: Den Gewinn, den Nike durch den Verkauf der roten Schnürsenkeln erzielt, spendet das Unternehmen je 50 Prozent an den Red-Partner "The Global Fund", der sich um medizinische Hilfe für Aidskranke sowie um die Bekämpfung von Tuberkulose und Malaria kümmert, sowie an verschiedene Community-Projekte. Genauer gesagt: Von den 3 Euro, für die Nike die Bänder an den Handel abgibt, gehen 2 Euro an Red. Insgesamt 4 Euro kosten sie im freien Verkauf.

"Als weltweit bekannte Marke und als kreatives Unternehmen kann Nike eine bedeutende Rolle spielen, um dieses gewaltige Problem ins öffentliche Bewusstsein zu rücken", sagte Mark Parker, Präsident und CEO von Nike, bei der Bekanntgabe der Partnerschaft in London.

Eine klassische Werbekampagne schaltet Nike nicht. Herzstücke sind die Websites Nikefootball.com/red und joinred.com. Auch der Spot, der die deutschen Botschafter präsentiert, soll ausschließlich über das Internet verbreitet werden. Nike setzt ausschließlich auf PR und Maßnahmen am PoS. Bis März wird die Aktion in 500 Läden präsent sein, im Sommer soll die Zahl auf knapp 1000 steigen. Fotomaterial und der inhouse kreierte Spot sollen über Partner wie Sport1.de oder Kicker.de verbreitet werden. jm
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