Nielsen: Die Hausbar erlebt eine Renaissance

Mittwoch, 18. November 2009
Die Deutschen legen wieder Wert auf eine eigene Hausbar
Die Deutschen legen wieder Wert auf eine eigene Hausbar
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Hausbar Spirituosensorte Haushaltspanel Birgit Pflügler


Die Deutschen genehmigen sich ihren Drink wieder häufiger in den eigenen vier Wänden. 13 Prozent der Haushalte ist es wichtig, verschiedene Spirituosensorten und damit eine kleine Hausbar zu Hause zu haben. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Nielsen Haushaltspanels hervor. Dabei sehen die Verbraucher den Konsum von Spirituosen als Teil eines modernen, auch ökologisch geprägten Lebensstils. Was in den 60er und 70er Jahren en vogue war, erlebt aktuell eine Renaissance. Feiern und Cocktailgenuss in den eigenen vier Wänden sind trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten (oder  vielleicht gerade deshlab?) wieder angesagt. Der Studie zufolge ist es heute mehr als jedem siebenten deutschen Haushalt wichtig, verschiedene Spirituosensorten daheim zu haben. Für sechs Prozent ist es außerdem von Bedeutung, innerhalb der verschiedenen Spirituosensorten verschiedene Marken vorrätig zu haben.

Die Wertschätzung steigt dabei mit dem persönlichen Wohlstand: Großen Wert auf eine gut sortierte Hausbar legen vor allem Zwei-Personen-Haushalte und solche mit einem höheren Nettoeinkommen. Bemerkenswert: Neben den rein genussorientierten Personen schätzen auch Verbraucher mit ausgeprägtem Bewusstsein für Qualität und Ökologie die Hausbar. "Gerade das Interesse der Lohas an einer gut sortierten Hausbar zeigt, dass die Kombination aus Qualität, Authentizität und Genuss bei Spirituosen wieder neu betont wird", sagt Nielsen-Expertin Birgit Pflügler. mh
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