Nielsen: Brutto-Werbemarkt wächst in den ersten drei Monaten um 6,6 Prozent

Donnerstag, 12. April 2007

Die Werbekonjunktur in Deutschland hat weiterhin Rückenwind: Die Bruttoaufwendungen in den klassischen Medien betrugen laut Nielsen Media Research in den ersten drei Monaten des Jahres 4,8 Milliarden. Dies bedeutet ein Plus von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. "Die Aufbruchstimmung setzt sich erfreulicherweise auch im Verlauf des Jahres 2007 weiter fort, allerdings in der Dynamik etwas niedriger als im vergangenen WM-Jahr", erläutert Ludger Wibbelt, Geschäftsführer Nielsen Media Research. Impulse kamen unter anderem von der Autoindustrie, die von der Mehrwertsteuererhöhung und der CO2-Diskussion getrieben zusätzliche 51,9 Millionen Euro in Werbung steckte. Über 50 Prozent davon wurden in das Medium Plakat investiert. Im Mittelpunkt der Outdoor-Offensive stand der Toyota Auris.

Darüber hinaus legt die Süßwarenindustrie stark zu: Sie schließt das 1. Quartal mit einem Plus von 23,3 Prozent und zusätzlichen Ausgaben von 26,7 Millionen Euro ab.

Vom Plus profitieren fast alle Werbeträger, etwa Fernsehen mit 9,6 Prozent Wachstum. Lediglich die Publikumszeitschriften müssen ein Minus von 1,4 Prozent hinnehmen. kj

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