"Nichts reimt sich auf Uschi": Mario Barth packt die juristische Keule aus

Dienstag, 01. Februar 2011
Im Ernst? Mario Barth will sich einen alten Witz rechtlich schützen lassen
Im Ernst? Mario Barth will sich einen alten Witz rechtlich schützen lassen

Wenn es um ihre eigenen Belange geht, werden Komiker ziemlich schnell humorlos. Media-Markt-Testimonial Mario Barth hat sich den Spruch "Nichts reimt sich auf Uschi" im Dezember beim Deutschen Marken- und Partenamt als Marke schützen lassen und geht jetzt rechtlich gegen Verwender des Spruches vor. Das berichtet die "Neue Westfälische" in Bielefeld. Betroffen davon ist ein T-Shirt-Hersteller, der den Spruch auf seine Textilien druckt. Eine entsprechende Abmahnung und eine Forderung in Höhe von 1780,20 Euro ist dem Unternehmer bereits zugegangen. Der Hersteller wehrt sich nun mit seinem Anwalt gegen die Klage, notfalls auch vor Gericht. 

Die Posse um den Altherrenwitz ist damit aber noch nicht zu Ende. Die Frage, die im Raum steht: Kann sich Barth den Spruch überhaupt schützen lassen? Denn dieser war bereits 1991 Teil des "Frühstyxradio" von Radio FFN. Oliver Kalkofe und Dietmar Wischmeyer gingen unter dem Motto auf Tournee, bedruckte T-Shirts inklusive.

Laut dem Nachrichtenportal n-tv.de nimmt Kalkofe das Ganze gelassen: "Wenn man es schon schafft, erfolgreich einen alten Witz zu klauen, muss man ihn auch mit allen Mitteln des Gesetzes verteidigen, dafür habe ich volles Verständnis. Wir haben noch kistenweise alte Kalauer, die wir bedürftigen Komikern gern für ihre Vermarktung zur Verfügung stellen." mir
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