Neue Studie des Euro-Handelsinstituts zur Situation der Handelsmarken in Deutschland

Donnerstag, 06. April 2000

In seiner dritten Studie hat sich das Euro-Handelsinstitut zur Situation der Handelsmarken in Deutschland mit der Frage auseinandergesetzt, wie sich die Einführung von Handelsmarken auf Sortiment, Umsatz und Preisgefüge eine Warengruppe auswirkt. Wie die Studie zeigt, stellen Handelsmarken in Deutschland weiterhin Mee-too-Produkte dar. Schwerpunkt der Neueinführungen ist vorerst der Preiseinstiegsbereich. Ein früher Markteinstieg in einen attraktiven Markt ermöglicht die Partizipation am Wachstum. Mittelfristig zeigt sich laut Studie, dass eine weitgehende Umstrukturierung des Gesamtangebotes zugunste niedrigpreisiger Handelsmarken keine signifikante Veränderung des Stückabsatzes bewirke. Ohne Promotions sinken vier Monate nach Einführung die Marktanteile der neuen Eigenmarke um die Hälfte.
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