Nestlé über Festnahme des mutmaßlichen Thomy-Erpressers erleichtert

Dienstag, 17. November 1998

Die Nestlé Deutschland GmbH, Frankfurt, zeigt sich über die Festnahme des mutmaßlichen Thomy-Erpressers durch die Frankfurter Kriminalpolizei sehr erleichtert und bedankt sich bei allen am Fahndungserfolg Beteiligten. Der Mann soll angedroht haben, Nestlé-Waren zu vergiften. Seit 1996 soll erversucht haben, den Konzern um Rohdiamanten im Wert von 25 Millionen Mark zu erpressen. Im vergangenen Jahr waren Senf- und Thomy-Produkte aus den Regalen genommen worden, da mit Gift versetzte Produkte aufgetaucht waren. Nestlé bezifferte seine Umsatzeinbußen auf rund 50 Millionen Mark.
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