Nach gescheiterter Fusion sucht Bertelsmann neue Partner

Mittwoch, 02. Mai 2001
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Bertelsmann BMG Fusionsplan EMI Kartellbehörde USA Europa


Die Fusionspläne der Bertelsmann Music Group (BMG) und der britischen EMI zum weltgrößten Musikkonzern sind nach Angaben der Firmen auf Grund erwarteter hoher Auflagen der Kartellbehörden gescheitert. Die Anforderungen der Wettbewerbshüter in den USA und Europa hätten voraussichtlich eine komplizierte und langwierige Prüfung nach sich gezogen, teilte Bertelsmann mit.

Angesichts der sich abzeichnenden Auflagen sei zudem die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens in Frage gestellt gewesen. Der Medienkonzern Bertelsmann schließt nach dem Ende der Fusionsgespräche ihrer Tochter BMG mit der britischen EMI zum weltgrößten Musikkonzern Gespräche über eine Zusammenarbeit mit anderen Wettbewerbern nicht grundsätzlich aus.
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