Nach der Rüge: Klarmobil startet Jugendhilfsprojekt

Donnerstag, 09. Februar 2006

Nachdem der Deutsche Werberat Klarmobil.de wegen verharmlosender Darstellung von Straftaten in Werbespots gerügt hat, geht der Hamburger Mobilfunkdiscounter in die Offensive. In Anlehnung an die TV-Spots, in denen als Riesenaffen verkleidete Personen Handys stehlen, startet das Unternehmen das Jugendhilfsprojekt "Gorilla hilft!". Dabei ruft der Mobilfunker alle Neukunden auf, ihr Startguthaben in Höhe von zehn Euro dem Hilfsprojekt zur Verfügung zu stellen, das damit unter anderem Streetworker in Berlin unterstützt. Geschäftsführer Hartmut Herrmann fühlt sich missverstanden. So hätten die Spots einen "klaren Satire-Charakter". "Dass wir nicht ernsthaft Jugendliche anleiten, wie man als Affe maskiert einen Diebstahl begeht, ist doch wohl offensichtlich", wehrt sich Herrmann. "Durch das Absetzen des Spots wird weder Jugendlichen geholfen, noch wird auch nur ein Handy weniger geklaut." mas

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