Motorola geht mit V3-Kampagne in die Markenoffensive

Donnerstag, 02. Dezember 2004

Der Handyhersteller Motorola will 2005 sein Markenprofil schärfen, um sich in der Wahrnehmung von den Netzbetreibern zu emanzipieren. "In diesem Jahr waren wir zu stark auf Carrier-exklusive Produkte fokussiert, in deren Werbung unsere Geräte lediglich eingebunden waren", blickt Motorola-Marketingdirektor Volker Häbel selbstkritisch zurück.

Vehikel der Selbstbesinnung auf die Marke ist das höherpreisige Modell V3 - ein Klapphandy, mit dem Motorola seinem Kult-Modell Startac von 1996, dem ersten Klapphandy überhaupt, "eine Referenz erweisen" will, so Häbel. Das V3 ist das erste Modell, das Motorola über alle Netzeigner vertreibt und auch im Handel "sehr breit distribuiert". Häbel spricht vom "wichtigsten Modell-Launch 2005" und erhofft sich einen entscheidenden Beitrag zur Schärfung des Motorola-Profils als designorientierte Marke.

Für die TV- und Printkampagne nimmt Motorola, Taunusstein, in Deutschland knapp 4 Millionen Euro in die Hand - allein im Januar und Februar (Agentur: Ogilvy & Mather New York/Frankfurt). Dass man sich so das wichtige Weihnachtsgeschäft entgehen lässt, begründet Häbel bedauernd mit "Lieferengpässen". rp
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