Modebranche: Gerüchte um Hugo-Boss-Übernahme durch PPR

Dienstag, 07. Juni 2011
Die französische Zeitung "La Tribune" bringt die Gerüchteküche zum kochen
Die französische Zeitung "La Tribune" bringt die Gerüchteküche zum kochen


Will sich die Puma-Mutter PPR den Metzinger Konzern Hugo Boss einverleiben? Das behauptet zumindest die französische Zeitung "La Tribune". Dem Bericht zufolge hält PPR nach großen Übernahmemöglichkeiten in der Luxusbranche Ausschau und meldet im Zuge dessen Interesse an dem schwäbischen Unternehmen an. Das Wirtschaftsblatt bezieht sich dabei auf eine ungenannte Quelle aus dem PPR-Konzern. Auch Burberry und Polo Ralph Lauren seien auf der Wunschliste vertreten. Am wahrscheinlichsten sei laut "La Tribune" allerdings der Kauf des italienischen Modelabels Prada. PPR wollte die Meldung bislang nicht kommentieren. Zum PPR-Konzern gehören neben dem Herzogenauracher Sportartikler Puma, den PPR 2007 übernommen hatte, Luxuslabels wie Gucci, Yves Saint Laurent, Bottega Veneta, Alexander McQueen und Stella McCartney.

Es wäre die nächste große Übernahme in der Luxusgüterindustrie. Branchenprimus Louis Vuitton Moët Hennessy (LVMH) hatte im März den italienischen Schmuckhersteller Bulgari für geschätzte 3,7 Milliarden Euro gekauft. Laut Medienberichten sei dies die größte Akquisition seit rund zehn Jahren gewesen. jm
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