Mobilfunker erzielen deutlich mehr Umsatz mit gebrandeten Handys

Freitag, 13. Februar 2004
Themenseiten zu diesem Artikel:

Umsatz Frankreich Internetdienst WSJ T-Mobile Vodafone Samsung


Die Strategie der Mobilfunkanbieter, zunehmend Handys mit eigenem Logo und auf die mobilen Internetdienste optimierter Software anzubieten, scheint sich auszuzahlen. So verdient etwa die France-Telecom-Tochter Orange mit den "Orange-Handys" 100 Euro im Monat und damit doppelt soviel als mit serienmäßig produzierten Geräten. Das berichtet das "Wall Street Journal". Orange hat den Angaben zufolge im letzten Jahr eine Milliarde Handys verkauft, deren Software auf die eigenen mobilen Multimediadienste optimiert ist und somit die Nutzung dieser Dienste erleichtern. Zudem sind die Handys mit dem eigenen Logo gebrandet.

Auch Vodafone und T-Mobile sind bereits dazu übergegangen, von den Handyherstellern auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Endgeräte einzufordern und die Mobilfunkmarken auf den Geräten unterzubringen. Im Gegenzug garantieren die Mobilfunker den Herstellern hohe Absatzvolumina. Während sich Hersteller wie Samsung, Motorola und Sony Ericsson und etwas eingeschränkter auch Siemens Mobile kompromissbereit zeigen, hat sich Marktführer Nokia bislang noch nicht zu einer breiten Zusammenarbeit durchgerungen. Da die eigene Marke nicht geschwächt werden soll, dürfen Mobilfunker ihr Logo nur auf der Rückseite des Handys unterbringen. mas
Meist gelesen
stats