Mobilcom Debitel greift mit Mega-Etat im Mobilfunk an

Donnerstag, 09. April 2009
Mo und Bill werben für Mobilcom Debitel (vorläufiges Motiv)
Mo und Bill werben für Mobilcom Debitel (vorläufiges Motiv)

Die Einführung ihrer neuen Marke Mobilcom Debitel begleitet die Freenet Group mit einem Werbefeuerwerk. Für die von Atletico, Berlin, entwickelte klassische Kampagne, die von Mitte Mai bis Jahresende läuft, macht das Büdelsdorfer Unternehmen einen hohen zweistelligen Millionenbetrag locker. "Wir haben noch nie so viel Geld für Werbung in die Hand genommen", erklärt Marketingvorstand Eric Berger gegenüber HORIZONT.NET. Ab Mai greift die Freenet Group, die in dieser Woche mit Christoph Vilanek einen neuen Vorstandschef gefunden hat, mit einer crossmedialen Werbekampagne unter dem Claim „Wie schlau ist das denn?“ auf dem Markt an. Mobilcom Debitel soll als größter unabhängiger Mobilfunkanbieter Deutschlands positioniert werden. Günstige Preise, unabhängige Beratung und Kundennähe sind weitere Werte, die künftig für die Marke stehen sollen. Markus Hüßmann, Bereichsleiter Marketing, will die neue Positionierung mithilfe der zwei Testimonials Mo und Bill bekannt machen. Der Auftrag der beiden Privatdetektive: Die besten Angebote für die Kunden ausspionieren. Fündig werden sie – natürlich – bei Mobilcom Debitel.

Der TV-Spot (Produktion: Miller Time Production, Hamburg) wird in der ARD und reichweitenstarken Privatsendern geschaltet. Daneben werben Mo und Bill in Printtiteln wie „Focus“, „Stern“, „Bild" und Fachzeitschriften wie "Connect“ sowie im Radio, auf Plakat und im Internet für die neue Marke. Erstmals werden auch im Kino breitflächig Werbeplätze gebucht. Start auf den Kinoleinwänden ist im Juli.

Das Shopkonzept von Mobilcom Debitel
Das Shopkonzept von Mobilcom Debitel
Damit die überarbeitete Markenstruktur auch im Handel ankommt, erhält die noch kunterbunte Shoplandschaft mit den Marken Freenet Mobilcom, Debitel, Dug und Talkline einen einheitlichen Anstrich. Bis Ende des 3. Quartals soll das Rebranding der 1000 eigenen Shops und der 6000 weiteren Verkaufspunkte wie zum Beispiel Media-Markt und Saturn abgeschlossen sein.

Auch das lässt sich der Mobilfunk-Provider einiges kosten und investiert einen „gut einstelligen Millionenbetrag“, wie Berger verrät. Viel Geld, doch Berger ist überzeugt, dass sich die Investition auszahlt: „Mit den permanenten Werbeflächen haben wir eine erhebliche Werbewirkung, die man mit Kampagnen allein kaum bezahlen kann.“ jm

Mehr zum Thema lesen Sie in HORIZONT 15/09, die am 9. April erscheint.
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