Metro Group und Real eröffnen Supermarkt der Zukunft

Mittwoch, 28. Mai 2008
Interaktives Haut-Beratungsterminal im Real Future
Interaktives Haut-Beratungsterminal im Real Future

Modernste Technologien für das zukünftige Einkaufserlebnis - das soll der neue Real Future Store bieten, den die Metro Group am heutigen Mittwoch im nordrhein-westfälischen Tönisvorst eröffnet hat. Der Handelskonzern will hier zeigen, wie Warenangebot und Service optimal auf die Bedürfnisse der Verbraucher zugeschnitten werden können. "Konzepte und Technologien, die sich in Tönisvorst bewähren, werden wir sukzessive an weiteren Standorten unserer Vertriebsmarken einsetzen", erklärt Eckhard Cordes, Vorsitzender des Vorstands der Metro Group.

Eine der wichtigsten Neuheiten ist der Mobile Einkaufsassistens (MEA). Dieser macht es möglich, über Handy während des Einkaufs die Produkte zu scannen. Der MEA wurde in Kooperation mit der Deutschen Telekom entwickelt. Er soll die Wartezeiten an der Kasse auf ein Minimum reduzieren.

Eine zentrale Rolle spielt auch die sogenannte Radiofrequenz-Identifikation (RFID). Die Technologie ermöglicht die automatische Produkterkennung über einen Computerchip an der Ware. Sie unterstützt beispielsweise die Qualitätssicherung bei Fleischprodukten. Eine intelligente Kühltruhe etwa erkennt, wenn ein Kunde ein Produkt entnimmt. Damit wird die Produktion von frischem Fleisch zeitlich optimiert.

Im Real Future gibt es darüber hinaus eine neue gestaltete Abteilung für "beauty & more". Dort ermöglicht etwa ein interaktives Haut-Beratungsterminal die Bestimmung des Hauttyps und damit eine individuelle Beratung.

Der Future Store leistet einen Beitrag zur Neuausrichtung der schwächelnden Real-Kette. Ein Sanierungsprogramm sieht unter anderem die Steigerung der Kundenattraktivität vor. kj 
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