Messe-Chef kanzelt "Germany's next Topmodel" ab

Freitag, 29. Februar 2008
In der Kritik: Heidi Klum mit Juroren
In der Kritik: Heidi Klum mit Juroren

Karl-Heinz Müller, Geschäftsführer der Mode-Messe Bread & Butter, will künftig nicht mehr mit "Germany´s next Topmodel" zusammenarbeiten. Müller ist bestürzt über den Umgang mit den Kandidatinnen. Diese liefen in einer der ersten Entscheidungsrunden für eine Designer-Show auf der Bread & Butter in Barcelona über den Catwalk. "Ich kann einfach nicht glauben, dass ein großer, deutscher Fernsehsender so arbeitet. Die Organisation war mehr als unprofessionell, eine Betreuung der Mädchen fand nicht statt, es gab kaum ein Rehearsal, weder Essen noch Trinken, die Schuhe waren meist zu groß, es war unwürdig", klagt Müller. Eine Präsentation wie diese, so der Messe-Chef, entspreche nicht der Kultur der Bread & Butter: "Fest steht jedenfalls, dass es eine Show wie diese in Zukunft mit uns nicht mehr geben wird."

Die Bread & Butter Barcelona ist nach eigenen Angaben die internationalste und besucherstärkste Fashion-Tradeshow ihrer Art in Europa und gilt als Leitmesse für Street- und Urbanwear.

Die dritte Staffel von "Germany´s next Topmodel" startete am Donnerstag mit Top-Quoten. Rund 3 Millionen der 14- bis 49-jährigen Zuschauer sahen die erste Ausscheidungsrunde, die unter anderem bei der Tradeshow in Barcelona gedreht wurde. ork



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