Mehrheit der Deutschen sieht in Olympia einen Imagegewinn

Freitag, 14. Januar 2011
Die Mehrheit der Deutschen befürwortet die Olympia-Bewerbung
Die Mehrheit der Deutschen befürwortet die Olympia-Bewerbung

IFM Sports befragte 500 Deutsche zu ihrer Einstellung gegenüber der Olympiabewerbung Münchens für die Olympischen Winterspiele 2018. Dabei bejahten 65 Prozent die Aussage, "die Austragung der Olympischen Winterspiele ist wichtig für den Ruf Deutschlands im In- und Ausland". Bei Wintersportfans liegt der Prozentsatz der Befürworter mit 74 Prozent noch über dem Wert. Laut dem IFM Wintersport Kompass lassen sich 42 Prozent der deutschen Bevölkerung zu den Wintersportfans zählen. Das Research- und Beratungsunternehmen stellte in den repräsentativen Telefoninterviews auch die Frage nach der Nachhaltigkeit: "Durch den Sportstättenbau und die Modernisierung der Infrastrukturen wird die Umwelt nachhaltig geschädigt", diesem Statement stimmten 35 Prozent zu, während 26 Prozent diese Aussage ablehnten. Auch bei dem Thema Korruption - "Wird die Vergabe der Olympischen Winterspiele durch Bestechungen manipuliert?" - war die Auffassung mit 30 Prozent Zustimmung und 35 Prozent Ablehnung geteilt.

"Auffallend ist, dass lediglich 60 Prozent der Deutschen überhaupt in diesen Fragen entschieden sind und 40 Prozent sich noch keine Meinung zur Nachhaltigkeit von Olympia 2018 in München sowie dem Thema Bestechung gebildet haben", analysiert Markus Lichti, Leiter des Bereichs Lösungen bei IFM Sports.

Ein klares Ergebnis erbrachte die Frage nach den Terroranschlägen von München 1972: Für 74 Prozent sind die aktuelle sicherheitspolitische Situation und die Tatsache, dass die Spiele in München 1972 von Terroranschlägen überschattet wurden, kein Grund auf Olympia 2018 in München und Garmisch zu verzichten. mh
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