McKinsey-Studie: Bundesliga beflügelt andere Branchen

Mittwoch, 14. April 2010
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Rund 2 Milliarden Euro setzen die Clubs der Fußball-Bundesliga und 2. Bundesliga pro Saison um – so viel war klar. Christian Seifert, oberster Mann bei der Deutschen Fußball Liga (DFL), wollte es genau wissen und lässt sich nun von der Unternehmensberatung McKinsey erstmals ausweisen, was sein Unterfangen – die Organisation des Spielbetriebs – anderen bringt. Der Profifußball in Deutschland erzielt eine jährliche Wertschöpfung von 5,1 Milliarden Euro, sichert 110/000 Beschäftigungsverhältnisse und leistet jährlich 1,5 Milliarden Euro netto an Steuern und Abgaben. Das sind die zentralen Ergebnisse der Studie "Wirtschaftsfaktor Bundesliga, die McKinsey und die DFL am Dienstag in Frankfurt vorstellten. "Wir schaffen hiermit eine fundierte Faktenbasis für den öffentlichen Diskurs, die zeigt, dass Fußball keine Veranstaltung für Besserverdienende in kurzen Hosen ist“, sagt Klaus Behrenbeck, Director im Kölner Büro von McKinsey. mh

Mehr zum Thema lesen Sie in der HORIZONT-Printausgabe 15/2010, die am Donnerstag, 15. April erscheint.
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