McCann Erickson: Marken sind gesundheitsfördernd

Freitag, 18. Januar 2013

94 Prozent der Verbraucher glauben, dass sich Marken positiv auf ihr Wohlbefinden auswirken. Nike, Subway, General Mills, Johnson & Johnson, Nestlé und Adidas sind laut der Networkagentur McCann Erickson die stärksten Wellness-Förderer. Um das herauszufinden, führte die Forschungsunit der Agentur, McCann Truth Central, eine weltweite Online-Untersuchung durch. In der Studie "The Truth About Wellness" kamen unter anderm 7.000 Menschen in den USA, Großbritannien, Brasilien, China, Japan, Südafrika und der Türkei zu Wort. "Es gab nie eine bessere Zeit für Marken, um positiven Einfluss auf das Gesundheitsbewusstsein zu nehmen", sagt Daryl Lee, Global Chief Strategy Officer von McCann. Marken, die auf einfache Art und Weise Konsumenten unterstützen und inspirieren, würden von Konsumenten am meisten geschätzt. Sie könnten den Menschen dabei helfen, die gesundheitlichen Herausforderungen, die das "Zeitalter der Wellness" mit sich bringt, zu meistern und deren Widersprüche aufzulösen. Einer dieser Widersprüche zeigt sich in den Umfrageergebnissen: Mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) denkt, dass Technik gesünder macht, während 46 Prozent annehmen, dass sie Krankheiten verursacht. Es gibt beispielsweise Bedenken, dass Technik schlechte Angewohnheiten fördern und zu Bewegungsmangel führen kann. Übergewicht wird als Gesundheitsgefahr Nummer Eins angesehen.

In dieser Welt könnten Marken die Rolle eines Kompasses spielen und die Komplexität, die die Menschen in den einfachen Zusammenhang zwischen Ernährung und Bewegung gebracht haben, verringern. Die Studieninitiatoren führen als ein Beispiel die US-amerikanische Schnellrestaurantkette Chipotle an, die im vergangenen Jahr mit einer Kampagne zum Thema Industrielle Lebensmittelherstellung für Aufmerksamkeit sorgte. In einem Animationsfilm bekannte sich Chipotle zu nachhaltiger Produktion. Ein weiteres Beispiel für die Kompass-Rolle gebe Subway. Die US-Fastfoodkette hat sich mit ihrem Testimonial Jared Fogle, dem Subway Guy, positioniert und eine erfolgreiche Methode für den Kampf gegen Übergewicht präsentiert.

Weitere Resultate der Studie:
Junge Männer haben eher als Frauen die Befürchtung, dass Facebook sie dick machen wird. Weltweit befürchten 25 Prozent der jungen Männer, dass ihre Vorliebe für Technik und soziale Netzwerke eine eher sitzende Lebensweise begünstigt - und damit Übergewicht. Von den Frauen tun dies nur 17 Prozent.

Der Durchschnittsmensch denkt, dass er 80 wird - hofft aber, 87 zu werden. In China glaubt man eher, 84 zu werden, während man in der Türkei von 70 ausgeht. In den USA würden die Menschen gern 92 Jahre alt werden. fo
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