Mattel kämpft um guten Ruf

Mittwoch, 15. August 2007
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Der Spielwarenhersteller Mattel wirbt nach zahlreichen Rückrufen in den USA und Deutschland mit Anzeigenkampagnen um das Vertrauen seiner Kunden. "Zwei Dinge, die Mattel am wichtigsten sind: die Sicherheit der Kinder, die mit unseren Spielzeugen spielen, sowie das fortwährende Vertrauen der Eltern, die diese Spielzeuge kaufen", heißt es in ganzseitigen Anzeigen, die am heutigen Mittwoch in deutschen Tageszeitungen wie "Welt" erschienen sind. In den als Brief gestalteten Motiven wendet sich Mattel-Konzernchef Robert Eckert direkt an die elterlichen Käufer. Zuvor hatte der Konzern schon seine US-Kunden in Textanzeigen aufgefordert, belastetes Spielzeug schnell an den Hersteller zurückzugeben. Die Motive wurden zum Wochenbeginn im "Wall Street Journal", der "New York Times" und "USA Today" geschaltet. "Nichts ist wichtiger als die Sicherheit unserer Kinder", so CEO Eckert in dem Text, der zugleich Mattels schnelle Reaktion beim Rückruf des belasteten Kinderspielzeugs betont.

Mattel hatte Dienstag über 18 Millionen Barbies, Spielzeugautos und andere Puppen zurückgerufen, die in China produziert wurden - darunter auch ein Lizenzprodukt des Kino-Animationsfilms "Cars", das wegen eines bleihaltigen Farbanstrichs aus dem Verkehr gezogen wird. Bereits vor zwei Wochen hatte der US-Konzern in China produziertes Spielzeug wegen der Verwendung bleihaltiger Farbe zurückrufen müssen. jh





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