Martin Winterkorn schwört VW auf schwieriges Jahr ein

Dienstag, 11. Dezember 2012
VW-Chef Martin Winterkorn
VW-Chef Martin Winterkorn

Für die Marke Volkswagen und den VW-Konzern war 2012 ein sehr gutes Jahr. Dieses Fazit hat VW-Konzernchef Martin Winterkorn heute auf der Betriebsversammlung im Stammwerk in Wolfsburg gezogen. Gleichzeitig schwor Winterkorn die VW-Mitarbeiter auf die kommenden 12 Monate ein, die schwierig werden können. "Das Jahr 2013 wird hart - für die Automobilbranche als Ganzes als auch für uns bei Volkswagen", sagte der Vorstandsvorsitzende. Allerdings schlage sich der Volumenhersteller besser als der Gesamtmarkt. Als Gründe dafür nannte Winterkorn die internationale Ausrichtung, die Produkte und die Flexibilität im Konzern sowie das aufgelegte Investitionsprogramm. In den kommenden drei Jahren wird Volkswagen insgesamt 50,2 Milliarden Euro in die Automobilsparte investieren. 

Zufrieden zeigte sich Winterkorn mit der Markteinführung des neuen Golf. Bislang gibt es für die siebte Generation des Dauerläufers über 60.000 Vorbestellungen, den VW derzeit mit viel klassischer und digitaler Werbepower in den Markt einführt. Für Winterkorn sind die Bestellzahlen "ein tolles Ergebnis, das uns Rückenwind gibt."

Laut der aktuellen Analyse des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) dominiert Volkswagen im November sieben der insgesamt zwölf Segmente bei den Neuwagenzulassungen. Neben dem Up bei den Minis, liegen der Polo bei den Kleinwagen), Golf/Jetta in der Kompaktklasse, der Passat in der Mittelklasse, der Tiguan bei den Geländewagen, der Touran bei den Großraum-Vans sowie der VW Transporter/Caravelle bei den Nutzfahrzeugen jeweils auf Platz 1. Insgesamt meldet das KBA für VW zwischen Januar und November in Deutschland 635.175 Neuzulassungen. Das ist ein Plus von 22,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. mir
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