Marktforschungsinstitute sehen rosigen Zeiten entgegen

Donnerstag, 19. Juli 2001

Die Markt- und Sozialforschungsinstitute in Deutschland rechnen mit einem Umsatzplus von 6 Prozent für das Jahr 2001. Die anhaltend positive Entwicklung der Auftragslage im 1. Halbjahr des Jahres und der damit einhergende Aufwärtstrend der Beschäftigung wird auf die zunehmende Bedeutung wissenschaftlich fundierter Informationen für Entscheidungen in Wirtschaft und Politik sowie den entsprechenden Beratungsbedarf öffentlicher und privater Auftraggeber zurückgeführt.

Das ist das wichtigste Ergebnis der Umfrage des Arbeitskreises deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute (ADM). Dem ADM gehören zurzeit 43 Institute in Deutschland an. Sie repräsentieren rund zwei Drittel des Branchenumsatzes. Für die zweite Hälfte des Jahres erwarten 49 Prozent der Mitgliedsinstitute eine konstante Auftragslage. Von einer weiteren Steigerung der Aufträge gehen 44 Prozent, von einer Verschlechterung hingegen nur 7 Prozent aus.
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