Markenvielfalt verwässert Profil der deutschen Autobauer

Dienstag, 26. September 2006

Die zahlreichen Einzelmarken der deutschen Autobauer fügen sich aus Sicht der Verbraucher oftmals schlecht unter die Konzernmarke des jeweiligen Unternehmens. Dies geht aus einer Befragung von 1000 deutschen Autofahrern durch die Heidelberger Markenberatung Taikn und das Wiesbadener Marktforschungsinstitut Konzept und Markt hervor. Aus Sicht der Konsumenten gib es insbesondere bei Daimler-Chrysler eine mangelnde Übereinstimmung zwischen Konzernmutter und Markenportfolio. Während das Profil des Unternehmens in erster Linie durch die Marken Mercedes-Benz und Maybach geprägt wird, werden die Marken Smart und Dodge bei den deutschen Autofahrern dagegen als unpassend empfunden. Smart etwa erreicht auf einer Benotungsskala von 1 ("passt überhaupt nicht zum Mutterkonzern") bis 10 ("passt sehr gut zum Mutterkonzern") den Wert 4.

Kritisch sehen die Autofahrer auch die Nobelmarken des Volkswagen-Konzerns: Bentley (4,4) und Bugatti (3,9) passen aus Sicht der Befragten kaum zum Image des Wolfsburger Unternehmens.

Zugleich hat die Studie untersucht, welche Baureihen der Hersteller aus Sicht der Fahrer besonders gut zum Image der Marke passen. Als die besten Imagebotschafter gelten demnach der Mercedes SLK (8,8), der VW Golf (9,4) sowie der BMW Z4 (8,7). Die geringste Übereinstimmung zwischen Modell- und Unternehmensimage sehen die Befragten bei der A-Klasse von Mercedes (6,5), der VW-Luxuskarosse Phaeton (5,5) und dem BMW 1er (6,7). jh

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