Markenverband zieht posivite Bilanz

Mittwoch, 19. Juni 2002

Die Diskussion um die Kaufzurückhaltung der Konsumenten beschäftigt auch den Markenverband. Auf der diesjährigen Jahrespressekonferenz am Mittwoch dieser Woche betonte Johann C. Lindenberg, Unilever-Deutschland-Chef und Vorsitzender des Markenverbandes, jedoch auch, dass "die Preise für Premium-Markenartikel im Vergleich zweites Halbjahr 2001 zum ersten Quartal 2002 nicht nur nicht gestiegen, sondern in der Regel konstant geblieben oder sogar leicht gefallen sind". Dies belege eine entsprechende Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen des Markenverbandes.

Trotz "teils schmerzhafter Absatzrückgänge" im 1. Quartal 2002 gehen 51 Prozent der Mitglieder für 2002 von einer günstigen Umsatzentwicklung im Inland aus. Mehr Probleme bereitet die Entwicklung im Discountmarkt: 2002 stieg deren Anteil bisher um 11 Prozent, Aldi konnte laut Lindenberg sogar um 15 Prozent zulegen. Die Empfehlung des Markenverbandschefs: "Die Markenartikler müssen auf ihre Stärken setzen - Innovation, Qualität, Verlässlichkeit, Sicherheit." Der Umsatz mit Markenwaren stieg laut Verband 2001 um 4,5 Prozent auf 339 Milliarden Euro.
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