Markenverband knöpft sich 8. Novellierung des GWB vor

Donnerstag, 02. Februar 2012
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Die geplante Änderung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) steht beim Markenverband auf der Themenagenda dieses Jahres ganz oben. Denn den Interessenvertretern der Markenwirtschaft bereitet insbesondere die zunehmende Konzentration im Lebensmittelhandel Kopfzerbrechen. Um kleinen und mittleren Herstellern eine faire Chance am Markt zu geben, wollen sie vor allem auf drei Elemente des Wettbewerbsrechts Einfluss nehmen:
1. Das Verbot, Lebensmittel unter Einstandspreis zu verkaufen, soll erhalten bleiben
2. Missbrauch von Nachfragemacht soll verhindert werden
3. Die Regelungen zur Fusionskontrolle sollen nicht aufgeweicht werden.

Ein weiteres wichtiges Thema des Markenverbands heißt Werbung. Die Mitglieder wenden sich gegen Reglements wie die in Brüssel diskutierten Blanko-Einheitsverpackungen und die Beschränkung des werblichen Zugangs zu einzelnen Zielgruppen. Weiter heißt es: „Die Sicherstellung von Transparenz im Werbemarkt, insbesondere also auch die Ablehnung intransparenter Tradingdeals, werden 2012 wesentliche Themen sein." Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie soll die 8. GWB-Novelle am 1. Januar 2013 in Kraft treten. fo
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