Markenartikler sehen positive Konjunkturentwicklung

Dienstag, 04. Juli 2006

Die deutschen Markenartikler verspüren Rückenwind und meldet für das Geschäftsjahr 2005 steigende Umsatzzahlen. "Die Industrieumsätze an Markenwaren erreichten im vergangenen Jahr rund 361 Milliarden Euro. Dies bedeutet eine Zunahme um nominal 4 Prozent", sagte Franz-Peter Falke, Präsident des Wiesbadener Markenverbands, auf der Jahrespressekonferenz des Verbandes in Hamburg. Das Inlandsgeschäft sei dabei um 3,6 Prozent auf 200 Milliarden Euro gewachsen. Der Export legte um 4,5 Prozent auf 161 Milliarden Euro zu.

Erneut gaben die einzelnen Branchen in der Gesamtbetrachtung ein uneinheitliches Bild ab. Während die Ernährungsindustrie, die Automobilbranche, das Pharmasegment und die Hersteller von Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik leichte bis überdurchschnittliche Umsatzzuwächse verzeichneten, kam es bei der Bekleidungsindustrie oder aber den Produzenten von Markenware im Bereich Körperpflege-, Wasch- und Reinigungsmitteln zu spürbaren Erlösschmälerungen.

Die aktuelle Mitgliederumfrage des Markenverbandes hat ergeben, dass das laufende Geschäftsjahr 2006 von großer Zuversicht geprägt ist. 71 Prozent der Markenartikelunternehmen rechnen mit einer Zunahme der Inlandsumsätze. Auch die Prognose bezüglich der Entwicklung der Werbe- beziehungsweise Kommunikationsausgaben spiegelt den Aufwärtstrend wider: 50 Prozent der Markenartikelanbieter wollen das Volumen 2006 steigern. kj

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