Marken haben in den neuen Bundesländern Nachholbedarf

Mittwoch, 17. Juli 2002

In Deutschland dominiert die Herzogenauracher Sportmarke Adidas mit einer gestützten Bekanntheit von 97 Prozent. Doch im Laufe der Jahre haben die Wettbewerber aufgeholt. Allen voran Puma die mit einer gestützten Bekanntheit von 88 Prozent folgen. So lauten einige Ergebnisse einer Langzeitstudie des Marktforschungsinstituts Ipsos Deutschland.

Im März 2002 befragten die Experten 2000 Bundesbürger ab 14 Jahren nach der Bekanntheit von Sport- und Freizeitmarken. In jüngster Zeit konnten "jüngere" Labels aufholen. So folgen den beiden Herzogenauracher Sportmarken die amerikanischen Wettbewerber Nike (83 Prozent), Reebok (73 Prozent) und Fila (58 Prozent).

Während Adidas und Nike im Osten und Westen Deutschlands nahezu gleich bekannt ist, gibt es für zahlreiche Marken zwischen den alten und neuen Bundesländern große Unterschiede. Fila erreicht im Westen eine gestützte Bekanntheit von 60 Prozent, im Osten können nur 47 Prozent etwas mit dem Markennamen anfangen. Ähnliches gilt für die Trendmarken Chiemsee (West: 48 Prozent, Ost: 25 Prozent) und S.Oliver (West: 44 Prozent, Ost: 37 Prozent).
Meist gelesen
stats