Manager stellen Dachmarke und Produktmarke auf eine Stufe

Freitag, 03. August 2012
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Die Reputation der Dachmarke ist für 75 Prozent der Führungskräfte mittlerweile genauso wichtig wie die Vermarktung der Produkte. Das ergab eine Studie der PR-Agentur Weber Shandwick. Mittlerweile kommunizieren nahezu ebensoviele der Multi-Brand-Unternehmen für die Dachmarke (80 Prozent) wie für die Produktmarke (81 Prozent). Von den Einproduktunternehmen denken 87 Prozent an die Gesamtreputation der Organisation und 90 Prozent an die Produktvermarktung.

Die meisten Führungskräfte wissen, dass ihre Kunden Recherchen über die Organisation hinter dem Produkt anstellen. Daher das Umdenken in Richtung Dachmarke: "Werden Verbraucher bei der Informationssuche sich selbst überlassen, stellen sie eigene Nachforschungen an. Und sie werden der Welt jede Unstimmigkeit verkünden, die sie dabei finden", warnt Micho Spring, Global Corporate Chair bei Weber Shandwick. Mit einer durchdachten Kommunikation für das Gesamtunternehmen sollten die Kunden frühzeitig abgeholt werden, rät der Shandwick-Vorsitzende.

Die Befragung der Verbraucher zeigt, dass Spring mit seiner Warnung Recht hat: 69 Prozent der Verbraucher sprechen regelmäßig darüber, wie sie sich nach dem Kauf eines Produktes fühlen. Zu den Top Five der Gesprächsthemen gehören der Umgang mit Mitarbeitern, Skandale und der Kundenservice. Unter diesem Aspekt fällt vor allem das Umfrageergebnis der Multi-Brand-Unternehmen auf, von denen nur 52 Prozent in die Kommunikation über die Mitarbeiterzufriedenheit investieren. Single-Brand-Unternehmen liegen hier mit 73 Prozent weiter vorne.

Für diesen dritten Teil der Studie "The company behind the brand: In reputation we trust" wurden online 1.375 Verbraucher und 575 Führungskräfte von internationalen Unternehmen befragt. Die gesamte Studie finden Sie hier. hor
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