Mafo-Übernahmeschlacht: GfK will sich bis September Zeit lassen

Montag, 18. August 2008

Keinen Druck zu einer schnellen Entscheidung im Kampf um den britischen Konkurrenten Taylor Nelson Sofres (TNS) verspürt die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg. Man habe bis September Zeit, ein freundliches Angebot abzugeben, erklärte Klaus Wübbenhorst. Diese Zeit wolle man auch nutzen, sagte der GfK-Chef gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Damit erteilte er der Forderung von WPP-Chef Martin Sorrell, endlich die Karten auf den Tisch zu legen, eine Absage. WPP will seinerseits TNS schlucken und brachte mit einem feindlichen Übernahmeangebot die Pläne der GfK und TNS zum Scheitern, eine Fusion unter Gleichen vorzunehmen. Die GfK sondiert derzeit den Markt nach möglichen Investoren. mir



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