MacDonald's krönt die irischen Fans nachträglich zu EM-Gewinnern

Donnerstag, 05. Juli 2012
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object width="100%" height="349">Auf dem Rasen haben sich die Vertreter der grünen Insel nicht allzusehr mit Ruhm bekleckert, dafür umso mehr auf den Zuschauerrängen. Denn mit dem Ende der Fußball-Europameisterschaft steht auch das Ergebnis des McDonald's Passion-Meter fest, und in diesem Wettbewerb der Fan-Leidenschaft liegen die Iren ganz klar auf dem ersten Platz. Sie brüllten auf passion-meter.com am lautesten und zahlreichsten für ihre Mannschaft. Auch hier gehörten die Iren allerdings offensichtlich nicht zu den europäischen Favoriten. In den liebevoll von der betreuenden Agentur DDB France produzierten Mockumentarys zu den leidenschaftlichsten Fans spielen englische und italienische Fans die Hauptrollen. Die irischen Fans dürfen nur einmal mit ihrer Fahne durch's Bild huschen.

Bei der von McDonald's Europa initiierten Kampagne konnten die User über ihre Webcam sich selbst beim Anfeuern ihres Teams aufnehmen und so die Fan-Leidenschaft in ihrem eigenen Land dokumentieren. Insgesamt nahmen 900.000 Fans aus ganz Europa an der Aktion teil, die intensiv über Bandenwerbung während der EM-Spiele beworben wurde.

Aus Deutschland beteiligten sich zwar immerhin 75.000 Fans, doch auch bei der Fan-Leidenschaft langte es trotz großem Einsatz letztlich nicht für den Titel. Das mag allerdings auch daran gelegen haben, dass sich McDonald's Deutschland zwar an der Aktion der Europazentrale beteiligte, sich aber dafür entschied, das Passion-Meter nicht zu einem Schwerpunkt der Kommunikation zu machen. Man habe sich dafür entschieden, den verfügbaren Etat auf die Teamburger-Kampagne und das Fußballeskorte-Programm für Kinder zu konzentrieren, ist dazu aus dem Unternehmen zu hören.

Das ist zumindest aus kreativen Gründen bedauernswert, denn DDB France sind gerade bei den filmischen Elementen des Auftritts echte Highlights gelungen. Das Mockumentary zu dem italienischen Brüderpaar, das sich auf den Weg in die Ukraine macht, dürfte besonders vielen Fußball-Fans aus dem Herzen sprechen. Denn einer der beiden Brüder ist in Wirklichkeit kein Italienfan, sondern war schon immer ein Anhänger der "Furia Roja". Doch zum Schluss entsteht aus der Bruderliebe so etwas wie Fußballtoleranz und der ältere Bruder kann seinem "abtrünnigen" Bruder zugestehen: "Es ist hart zu akzeptieren. Aber unsere Leidenschaft ist etwas, das wir nicht kontrollieren können." cam
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