Lieblingsmarken: Österreicher mögen Adidas und Audi

Freitag, 28. Dezember 2012
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Red Bull? Manner? Nix da! Unsere österreichischen Nachbarn lieben deutsche Marken. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Brandmeyer Markenberatung mit Sitz in Hamburg ergeben. Fragt man die Österreicher nach ihren Lieblingsmarken, so fallen die Namen deutscher Hersteller am häufigsten. Ganze vorne in der Gunst liegt der Sportartikler Adidas, den 8,9 Prozent der Befragten favorisieren. Unter die Top 10 schafften es vier weitere Marken aus Deutschland. Auf Adidas folgt mit einigem Abstand der Autobauer Audi. 4,1 Prozent der Österreicher begeistern sich für die Marke mit den vier Ringen. Während sich mit Nike auf Platz 3 (3,5 Prozent) das erste US-Label schieben kann, folgen die zwei weiteren deutschen Marken bereits direkt dahinter. Rang 4 belegt die Beiersdorf-Marke Nivea mit 3,1 Prozent, gefolgt von einem weiteren Autobauer VW, der auf 2,9 Prozent kommt. "Bei den Österreichern kommt es besonders gut an, wenn hohe Qualität auf Sportlichkeit und Modebewusstsein trifft", so Peter Pirck, Gesellschafter der Brandmeyer Markenberatung. "Das gelingt sowohl bei Adidas als auch bei Nike. Aber Adidas genießt zusätzlich den guten Ruf einer Traditionsmarke aus Deutschland."

Unter den Elektronikmarken rangieren Apple und Samsung fast gleichauf. Apple rangiert auf dem sechsten Platz mit 2,4 Prozent, Samsung folgt mit 2,2 Prozent. Die weiteren Ränge: Esprit (1,9 Prozent), BMW und Levi's (beide 1,6 Prozent). Für die Brandmeyer-Studie wurden im Herbst 2012 fast 2.000 Österreicher ab 14 Jahren telefonisch befragt.

Beim Vergleich mit den Präferenzen der Deutschen fällt auf: Ein großer Unterschied herrscht nicht. Abgesehen von Mercedes. Der Stuttgarter Autobauer, im Deutschland-Ranking auf Platz 6, taucht bei den Österreichern  nicht unter den besten Zehn auf. Markenberater Pirck erklärt sich das mit einem "angestaubtem Image", das Mercedes in unserem Nachbarland besitze. Und das vor allem bei der jüngeren Zielgruppe. jm
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