Lidl-Image nach Spionagevorwürfen im Keller

Freitag, 28. März 2008
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Die Bespitzelungsvorwürfe gegen den Lebensmitteldiscounter Lidl haben zu einem massiven Einbruch des Markenimages geführt. Das geht aus dem täglichen Markenmonitor "Brandindex" des Marktforschungsinstituts Psychonomics hervor. Demnach fiel der Wert für das Gesamt-Image von Lidl seit Beginn des Skandals von plus 29 auf minus 4 Indexpunkte. Im Branchenvergleich der 16 größten Lebensmittel-Einzelhandelsmarken rutschte Lidl vom bisherigen 2. Platz hinter dem Imagemarktführer Aldi auf den mit Norma geteilten letzten Platz.

Auch in den einzelnen Bewertungskategorien "Allgemeiner Markeneindruck", "Kundenzufriedenheit" und "Weiterempfehlungsbereitschaft" kam es in den vergangenen beiden Tagen zu deutlichen, meist zweistelligen, Imageverlusten. Zudem sackte das ohnehin schon negative Image des Konzerns als Arbeitgeber vollends in den Keller: von minus 21 auf aktuell minus 62 Indexpunkte.
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