Leichtathletik-WM: DLV in der Kritik

Montag, 02. Februar 2009
Zumindest das Maskottchen der Leichtathletik-WM gibt Gas
Zumindest das Maskottchen der Leichtathletik-WM gibt Gas

Berlins Leichtathletik-Chef Reinhard von Richthofen-Straatmann hat im Hinblick auf die WM im August scharfe Kritik in Richtung Verband geäußert. So würde der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) zu wenig Öffentlichkeitsarbeit beitreiben. „Der ist schließlich der Ausrichter. Wir als Berliner Leichtathletik-Verband sind nur Mitglieder des DLV und können in diesem Punkt nicht viel machen", sagt Richthofen-Straatmann in der „B.Z.". Das Turnier findet vom 15. bis 23. August in der Hauptstadt statt. „Der DLV ist viel zu spät aktiv geworden. Man hätte schon nach den Olympischen Spielen was machen müssen", so der Funktionär weiter. Für ihn mit ein Grund, warum erst 185.000 der kalkulierten 500.000 Karten verkauft sind. „Ich bin trotz allem guten Mutes, dass der Kartenabsatz sich bis spätestens Mai verbessert hat", sagt Richthofen-Straatmann weiter und gründet seine Hoffnung darauf, dass eine Kampagne nun in den Startlöchern stehe. Unter dem Titel „Roadshow" soll in 66 Städten für die Leichtathletik-WM geworben werden. mh
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