Lebensmittelhandel weist Bericht über Einstieg in den Autoverkauf zurück

Donnerstag, 26. September 2002

Für Aufregung sorgt der mögliche Einstieg des Lebensmittelhandels in den Autoverkauf. Bereits ab Oktober sollen die ersten Autos im Handel angeboten werden, meldet die "Wirtschaftswoche". Als Kandidaten für das Kfz-Geschäft mit Neuwagen werden unter anderem Plus, Edeka, Marktkauf sowie Lidl und Kaufland genannt. Angeboten werden sollen bei den Handelsunternehmen unter anderem die Marken Volkswagen, Skoda und Peugeot, wenn am 30.September die Gruppenfreistellungsverordnung ausläuft.

Bei Plus mag Pressesprecherin Nicole Dinter derartige Pläne indes nicht bestätigen. Der Discounter will am 7. Oktober lediglich Wohnwagen von Knaus zum Preis von 12975 Euro anbieten. Auch Karstadt-Quelle prüft nach der Liberalisierung der Gruppenfreistellungsverordnung grundsätzlich den Einsteig. Aktuelle Pläne, so Sprecher Elmar Kratz, gebe es aber nicht.

Auch Edeka, die im vergangenen Jahr mit einer Verkaufsaktion für den Fiat Punto für Aufsehen sorgten, dementiert konkrete Pläne. Entwarnung Richtung Autokonzerne gibt auch Marktkauf. Marktkauf habe im August eine Aktion mit dem Renault Scenic gestartet, diese sei aber abgeschlossen, so eine Sprecherin. Dabei habe es sich zudem um Fahrzeuge mit Tageszulassung gehandelt. Ein neues Angebot im Oktober sei nicht vorgesehen.
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