Lavazza Kalender: Die schrägen Selbstporträts der Starfotografen

Freitag, 14. Oktober 2011
Das Selbstporträt von David LaChapelle
Das Selbstporträt von David LaChapelle

Der Lavazza-Kalender ist Kult. Seit 1993 schon engagiert die italienische Kaffeemarke jedes Jahr aufs Neue einen namhaften Fotografen, der dem limitierten Kalender mit seinem persönlichen Stil die Aura des Unverwechselbaren verleiht. Zum 20. Jubiläum haben sich das Unternehmen und seine Stammagentur Armando Testa etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Für die Kalenderedition mit dem Titel "The Lavazzers" haben gleich 12 Starfotografen zur Kamera gegriffen und sich selbst zum Protagonisten ihrer eigenen Inszenierung gemacht. HORIZONT.NET zeigt die Motive und den Begleitfilm. Zu den "Lavazzers", die sich für den Kaffee-Röster in Szene gesetzt haben, gehören ausnahmslos Fotografen, die schon eine der vergangenen 19 Kalendereditionen realisiert haben: Neben Top-Promis wie Annie Leibovitz, David LaChapelle, Elliott Erwitt und ADC-Ehrenmitglied Ellen von Unwerth sind auch Selbstporträts von Erwin Olaf, Thierry Le Gouès, Miles Aldridge, Marino Parisotto, Eugenio Recuenco, Finlay MacKay, Mark Seliger und Albert Watson zu sehen. Entstanden sind zum Teil beeindruckende Aufnahmen, die jeweils die persönliche Beziehung des Künstlers zu Lavazzi zum Ausdruck bringen sollen.

So inszeniert sich David LaChapelle in seiner Aufnahme als König des Dschungels mit einer Tasse Espresso in der Hand. Der Titel "Ein ganz gewöhnlicher Morgen wird zum Paradies" soll verdeutlichen, wie Kaffee seinen "Geist in Bewegung versetzt". Ellen von Unwerth dagegen ist - passend zum Anlass - auf ihrem Bild mit einer riesigen Geburtstagstorte zu sehen.

 "Der Lavazza Kalender experimentiert jedes Jahr mit neuen Kunstströmungen und unterschiedlichsten Themen, die von internationalen Künstlern interpretiert werden", erklärt Francesca Lavazza, Leiterin der Corporate Image Abteilung von Lavazza. Anlässlich des Jubiläums habe das Unternehmen die Fotografen zu einem Perspektivwechsel ermutigt. "Das Ergebnis ist wirklich aufregend", findet die Managerin.

Für die Produktion des Kalenders war auch in diesem Jahr war wieder Armando Testa verantwortlich. Zudem fungierte die Agentur um Kreativchef Michele Mariani als Bindeglied zwischen den verschiedenen Künstlern. mas



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