Laszive Dakota Fanning: Britische Werbaufsichtsbehörde verbietet Parfüm-Werbung

Freitag, 11. November 2011
Eines der Motive mit Dakota Fanning wird aus dem Verkehr gezogen
Eines der Motive mit Dakota Fanning wird aus dem Verkehr gezogen

Die britische Advertising Standards Authority (ASA) hat wieder zugeschlagen: Nachdem die Werbeaufsichtsbehörde kürzlich einer Kampagne mit Schauspielerin Julia Roberts den Riegel vorschob, mussten nun ihre amerikanische Kollegin Dakota Fanning und Designer Marc Jacobs dran glauben. Weil die 17-Jährige auf einem Werbeplakat den Flakon mit Jacobs' Parfum "Oh Lola" allzu lasziv zwischen den Beinen platzierte, stufte die ASA die Werbung als "Sexualisierung von Kindern" ein. Die Anzeige war in den Magazinen "London Evening Standard's ES Magazine" und "Sunday Times Style Magazine" erschienen und hatte dort offenbar den Unmut einiger Leser geweckt. Sowohl die Verlagshäuser als auch Coty UK, verantwortlich für die Herstellung des Parfums, hatten laut "Guardian" keine Beschwerden erhalten. Nachdem die Angelegenheit auf dem Tisch der ASA gelandet war, urteilte die Behörde, dass die Länge des Kleides, die Position der Beine sowie des Flakons die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Sexualität der Schauspielerin lenke. Infolge der ASA-Entscheidung darf die Anzeige in dieser Form nicht mehr erscheinen.

Wie der "Guardian" berichtet, ist die Maßnahme die erste aus einem ganzen Paket, mit dem die Sexualisierung von Minderjährigen in der Werbung verhindert werden soll. Die Initiative wurde angestoßen von Premierminister David Cameron. ire
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