Landgericht Köln untersagt vergleichende Werbung von Burger King

Dienstag, 12. Januar 1999

Die Fast-Food-Kette Burger King darf nicht mehr damit werben, daß ihre Produkte besser schmecken als die des Konkurrenten McDonald”s. Das hat die Zivilkammer des Landgerichts Köln entschieden. Nach der jetzt veröffentlichten einstweiligen Verfügung untersagte das Gericht auf Antrag von McDonald”s Burger King, weiter für die Produkte Whopper und King Pommes mit der Behauptung zu werben, diese schmeckten einer Mehrheit von Testpersonen besser als McDonald”s-Produkte. Start Advertising hatte für Burger King den TV-Spot und die Printanzeige unter dem Motto "Deutschland hat gewählt" kreiert. Die Kampagne lief einmalig im vergangenen Oktober und war als Höhepunkt der Wahlwerbungskampagneder Fastfood-Kette angelegt. Das endgültige Urteil des Landgerichts wird zum Monatsende veröffentlicht.
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