Land Rover zeigt in Discovery-Kampagne seine neue Markenausrichtung

Donnerstag, 14. Oktober 2004

Der Geländewagenhersteller Land Rover, der zum Ford-Konzern gehört, will sich umpositionieren. Weniger Maloche im Matsch, mehr stilvolles Steuern in der Stadt, so lautet die Vorgabe im Fahrtenbuch. Dadurch will die Marke ihre Zielgruppen erweitern, denn die Fraktion der Gelände-Freaks ist endlich. Wachstum erhofft sich Land Rover vor allem von Freizeitjägern, -Reitern und Bootsbesitzern. Statusorientierte Personen also, die einen kräftigen Geländewagen als Nutzfahrzeug benötigen, dabei aber komfortabel fahren und sich zugleich differenzieren möchten.

Als erstes Beispiel der Umpositionierung steht nun die dritte Generation des Discovery an der Startrampe. Zielgruppe sind Männer zwischen 34 und 54 Jahren mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 5000 Euro. Nicht mehr nur SUV-, sondern auch bisherige Van- und Kombifahrer von Premiummarken sollen adressiert werden. Als Verkaufsziel nennt Land Rover 450 Stück noch bis Dezember und 2250 im nächsten Jahr. In der kommenden Woche startet die Printkampagne in Zeitungen und Publikumszeitschriften (Agentur: Y&R, London; Adaption: Gramm, Düsseldorf). rp

Mehr zur Kampagne und zur neuen ausgefeilten Below-the-Line-Strategie, die 45 Prozent des Marketing-Budgets bindet, lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 42/2004, die am heutigen Donnerstag erschienen ist.
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