Künast fordert Werbeverbot für Süßigkeiten

Dienstag, 12. Januar 2010
Renate Künast fordert Werbeverbot
Renate Künast fordert Werbeverbot

Die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, Renate Künast, hat ein klares Ziel: Sie möchte Werbung für Schokoriegel und Gummibärchen in Kindersendungen verbieten lassen. Das sagte die Spitzenpolitikerin der Grünen in einem Interview mit der "Rheinischen Post". Mit dem Verbot von Süßigkeitswerbung will die Politikerin die Übergewichtigkeit bei Kindern besser bekämpfen. Wörtlich heißt es in dem Interview:  "Das aggressive Werbegeschäft gegenüber Kindern bis zum 12. Lebensjahr gehört (...) verboten. Lebensmittelwerbung, die ja meist Süßigkeiten-Werbung ist, hat im Umfeld von Kindersendungen nichts zu suchen. Da brauchen wir ein Verbot."

Überraschend kommt der Vorstoß jedoch nicht. Bereits im HORIZONT-Fragebogen zur Bundestagswahl (HORIZONT, 36/2009) hielten die Grünen Werbebeschränkungen zum Wohl von Kindern und Jugendlichen für vertretbar.

 Gleichzeitig sieht Künast den Markt für Bio-Produkte nicht als gesättigt an. Sie erwartet, dass die Branche weiter wachsen wird, "wenn die breite Landwirtschaft ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und zu klimafreundlicheren Anbaumethoden zurückkehren muss". mir
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