Kriselnder Küchenbauer Alno sucht sein Heil in der Werbung

Montag, 10. September 2012
Die Küche steht, bevor das Haus fertig ist
Die Küche steht, bevor das Haus fertig ist

Bei Alno läuft's schon länger nicht mehr rund. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Küchenhersteller 25 Millionen Euro Verlust gemacht. Mit einer  Marken- und Produktkampagne unter dem neuen Markenclaim "Eins steht fest. Alno." geht die Traditionsmarke jetzt in die Offensive. Alno mit Sitz in Pfullendorf startet seine bundesweite Kampagne am heutigen Montag mit einer Anzeige im Magazin "Der Spiegel". Die zwei von Leagas Delaney Hamburg gestalteten Printmotive werden darüber hinaus in Wohn-, Lifestyle- und Nachrichtenmagazinen geschaltet, unter anderen in "Focus", "Stern", "Bunte", "Gala" und "Schöner Wohnen". Hinzu kommen Kataloge, Mailings, Videotrailer und PoS-Auftritte. Der neue Slogan soll den Verbrauchern das Gefühl geben, mit der Wahl einer Alno-Küche die richtige Entscheidung zu treffen. "Alno steht für verlässliche Orientierung in einem komplexen Markt", sagt Matthias Wehrle, Leiter Marketing der Alno-Gruppe. "Mit dem neuen Markenauftritt bringen wir diese Kernidee unverwechselbar auf den Punkt."

Im Rahmen seiner Neupositionierung als "Leuchtturm" in der Küchen-Landschaft will der nach eigenen Angaben zweitgrößte deutsche Hersteller mit 85-jähriger Tradition Orientierung auf einem unübersichtlichen Markt geben und zugleich auf die Qualität seiner Produkte abheben. Im vergangenen Monat gaben die Aktionäre grünes Licht für ein Sanierungsprogramm. Das Rettungspaket sieht unter anderem 46 Millionen Euro vor, die Investoren zur Verfügung stellen wollen. Damit soll die vereinbarte Wachstumsstrategie eingeleitet werden - mit neuen Produkten, Innovationen und einem verbesserten Kundenservice. fo
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