Krise im Energiemarkt

Dienstag, 27. Juni 2000

Von der Liberalisierung des Strom- und Gasmarkts im vergangenen Jahr profitieren vor allem Industriekunden. Im Preiskampf der Energieversorger sparten sie 1999 rund 11 Milliarden Mark. Die industriellen Großkunden setzten Preisabschläge bis zu 50 Prozent durch. Das zeigt die neue Focus-Studie "Der Markt der Energieversorgung". Die Branche vermutet ab nächstes Jahr wieder höhere Strompreise. Privatkunden reagieren zögernd auf den liberalisierten Markt, nur 12 Prozent ziehen einen Wechsel des Stromanbieters in Betracht. Lediglich 60 Prozent würden Mehrkosten für Strom aus regenerativen Energiequellen in Kauf nehmen. Ein Fünftel würde einen maximalen Aufschlag von 5 Prozent akzeptieren.
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