Klage des VZBV gegen Kellog abgewiesen

Montag, 05. Juli 2004

Das Landgericht Bremen hat eine Klage des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (VZBV) gegen Kellogg Deutschland abgewiesen. Der Bremer Cerealien-Hersteller hatte in einer Treuepromotion Schüler aufgefordert, Sammelpunkte für Sportgeräte für die Schule zu horten. Der VZBV sah dadurch das Sponsoring von Schulsport mit dem Verkauf firmeneigener Produkte unzulässig verquickt. Das Gericht sah aber keinen sittenwidrigen psychologischen Kaufzwang. Kellogg habe auch nicht die Unerfahrenheit von Kindern ausgenutzt, denn die Cerealien würden zumeist von den Eltern gekauft. Der Verband prüft nun, ob er in Berufung geht. Der VZBV hat zudem Bahlsen wegen der Kampagne "Sammeln für die Klassenfahrt" verklagt. ork
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