Kinos setzen Kampagne gegen Raubkopierer fort

Freitag, 28. Juli 2006

Der Berliner Verband Zukunft Kino Marketing (ZKM) macht erneut gegen Raubkopierer mobil. In den kommenden Wochen führt der ZKM eine Informations-Tour in deutschen Großstädten durch. Die Promotoren, die in Fußgängerzonen und an Bahnhöfen präsent sein werden, fallen durch ihre Ganzkörperbemalung auf, Dank derer sie sich ihrer Umgebung anpassen. Die Botschaft der Aktion lautet "Raubkopierer können sich nicht verstecken", was auch neben den Models platzierte Aufkleber mit dem Slogan deutlich machen. In Reichweite der bemalten Personen verteilen uniformierte Promoter Gewinnspielflyer und klären rund um das Thema Film-Raubkopieren auf. "Es ist uns wichtig, mit der aktuellen Info-Tour erneut in den direkten Dialog zu treten und auf anschauliche, aber auch humorvolle Art deutlich zu machen, dass Raubkopierer nicht auf die angebliche Anonymität des Internets zählen können", sagt Jan Oesterlin, Geschäftsführer der ZKM. Mit der Info-Tour knüpft die Kampagne an die zielgruppenspezifischere Ausrichtung ihrer Aktivitäten an. Bereits seit Ende 2005 klären virale Spots ausschließlich im Internet über die Risiken des Raubkopierens auf.

In Kürze wird die Kampagne mit einem neuen Commercial erweitert. Der von Zum Goldenen Hirschen in Köln entwickelte Spot macht im Internet, im TV und später auch im Kino auf die möglichen Folgen des Raubkopierens aufmerksam. mas

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