Kaufkrise lässt die Jugend kalt

Mittwoch, 27. November 2002
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Kaufkrise Jugendforschung Vergleich


Jugendliche im Alter von 13 bis 24 Jahren haben im Vergleich zum Vorjahr wieder mehr Einnahmen und sind auch ausgabefreudiger. Das ergibt eine Studie des Institutes für Jugendforschung (IJF). Den Jugendlichen steht ein Gesamtbetrag von 51,3 Milliarden Euro zur Verfügung, das sind 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig ist das Sparvolumen um 5 Prozent von 17 Milliarden im Jahr 2001 auf 16,2 Milliarden zurückgegangen. Das meiste Geld geben die Jugendlichen für die Fortbewegung aus, im Schnitt werden 52 Euro pro Monat für Auto, Roller oder Mofa ausgegeben.

An zweiter Stelle steht das Essen und Trinken beim Ausgehen mit 33 Euro, dicht gefolgt von der Kleidung mit 32 Euro im Monat. Haupteinnahmequelle der jüngeren Jugendlichen ist das Taschengeld, bei den Älteren sind es geregelte Einkommen, die mit zunehmendem Alter höher werden. Die Verschuldung der Jugend beläuft sich insgesamt auf 2,5 Milliarden Euro. Bei der Umfrage wurden 1228 Jugendliche der entsprechenden Altersklasse befragt.
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