Kaufkraft in Deutschland leicht angestiegen

Freitag, 14. November 2008
Laut GfK ist die Kaufkraft 2008 gestiegen
Laut GfK ist die Kaufkraft 2008 gestiegen

Die Deutschen können im Jahr 2008 durchschnittlich 18.734 Euro pro Person für den Konsum ausgeben. Damit klettert Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um einen Rang nach oben - von Platz elf auf Platz zehn. Das ist ein Ergebnis der Studie „GfK Kaufkraft Europa 2008/2009". GfK GeoMarketing, eine Tochter der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung, untersuchte die Kaufkraft von 41 europäischen Ländern. Im europäischen Durchschnitt liegt die Kaufkraft bei 12.500 Euro. Liechtenstein belegt mit knapp 45.000 Euro Platz eins, mit durchschnittlich 28.192 liegt Luxemburg an zweiter Stelle, gefolgt von der Schweiz mit 26.842 Euro. Allerdings sind die Unterschiede im Ländervergleich beträchtlich. In Moldawien etwa haben die Menschen nur 800 Euro zur Verfügung. Damit liegt das Land auf dem letzten Platz.

Staatliche Leistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten sind in die Berechnungen mit einbegriffen. Das zur Verfügung stehende Geld wird von der Bevölkerung sowohl für private Konsumausgaben, aber auch für monatliche Fixkosten wie Mieten, Energiekosten, private Altersvorsorge und Versicherungen sowie andere Ausgaben, beispielsweise Urlaub oder Verkehr verwendet. Die Auswirkungen der Finanzkrise machen sich in der GfK-Studie 2008 noch nicht bemerkbar. HOR
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