Kampf um TNS: WPP legt verbal nach

Montag, 11. August 2008
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Der Kampf um den britischen Marktforscher Taylor Nelson Sofres wird weiter heftig geführt. Am Montagmittag griff der britische Werbekonzern WPP erneut die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) an. WPP-Chef Martin Sorell warf den Nürnbergern vor, die Investoren am Kapitalmarkt in die Irre zu führen. "Sie sagen, dass sie Zugang zu einer nicht benannten, aber bedeutenden Kapitalquelle haben. Jetzt ist es Zeit, etwas vorzulegen oder den Mund zu halten", sagte Sorell der Nachrichtenagentur Reuters in Peking.

Die GfK will TNS kaufen, nachdem eine Fusion unter Gleichen an dem Widerstand von WPP gescheitert war. Dafür brauchen die Nürnberger Partne. Derzeit laufen Gespräche mit möglichen Investoren. WPP will TNS selbst für 1,5 Milliarden Euro schlucken. Ende August sollen die TNS-Aktionäre über das Übernahmeangebot abstimmen.
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