Kampf um TNS: Grünes Licht für WPP

Mittwoch, 24. September 2008
WPP-Chef Martin Sorrell scheint einen Schritt weiter
WPP-Chef Martin Sorrell scheint einen Schritt weiter

Geht es nach der Europäischen Kommission, dann darf der britische Werberiese WPP den britischen Meinungsforscher Taylor Nelson Sofres (TNS) übernehmen. Allerdings ist die Erlaubnis der EU an Bedingungen geknüpft. Zum einen muss WPP bei einer Übernahme die Fernsehzuschauerfoschungsdienste im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) abstoßen sowie die Marktforschungssparte der TNS in Irland verkaufen. Beides hat WPP zugesagt. Sind diese Bedingungen erfüllt, sehen die EU-Fusionskontrolleure den Wettbewerb nicht gefährdet.

Nach wie vor weigert sich das TNS-Management allerdings, die WPP-Offerte von rund 1,4 Milliarden Euro anzunehmen. Um die TNS hatte sich auch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg bemüht. Ende August war die GfK aus dem Bieterrennen um TNS ausgestiegen. mir

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