Kärcher meldet Erfolg im Werbestreit mit US-Konkurrenz

Freitag, 09. März 2012
Kärcher scheint im Streit mit Tennant nun gesiegt zu haben
Kärcher scheint im Streit mit Tennant nun gesiegt zu haben


Stilles Ende einer lautstarken Auseinandersetzung? Kärcher, schwäbischer Hersteller von Reinigungsgeräten, verbucht laut eigenen Angaben einen Erfolg im Streit mit dem amerikanischen Konkurenten Tennant. Der US-Rivale hat offenbar von Kärcher beanstandete Werbeaussagen zurückgezogen. Kärcher hatte insbesondere Tennants Behauptung angefochten, deren Reinigungsmaschinen könnten Leitungswasser elektrisch aktivieren und somit in "aktives Wasser " umwandeln, was angeblich einen besseren Reinigungseffekt erziele. Die Schwaben waren gegen die umstrittenen Werbeaussagen im September 2011 vor Gericht gezogen, eine behördliche Entscheidung steht jedoch noch aus. Damals hatte sich Tennant-CEO Chris Killingstad noch selbstbewusst gezeigt: "Wir verteidigen energisch unser Unternehmen, unsere Technologie und unsere Werbemaßnahmen gegen die grundlose Anschuldigungen eines Mitbewerbers."

Wie Kärcher auf seinem Unternehmensblog mitteilt, habe Tennant in Deutschland, Belgien und Großbritannien seine Werbung bereits geändert: "Von einem ‘kräftigen Reinigungsmittel’ ist inzwischen nichts mehr auf der Homepage von Tennant zu lesen", sagt Markus Asch, stellvertretender Vorsitzender der Kärcher-Geschäftsführung. "Mit der Umstellung der Werbung von Tennant hat Kärcher eines seiner wesentlichen Ziele erreicht, das mit den Verfahren in Deutschland, Belgien und Großbritannien verfolgt wird." ire
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